Die Royal Mint ist die Münzprägeanstalt des Vereinigten Königreichs. Sie wurde 886 gegründet und hatte ihren Sitz fast 1100 Jahre lang in London. Seit 1980 befindet sie sich in Llantrisant im Süden von Wales. Die Royal Mint ist seit 2009 ein rechtlich eigenständiges Unternehmen, das zu 100 Prozent im Besitz der HM Treasury ist und mit ihr einen exklusiven Vertrag zur Herstellung britischer Münzen hat.
Die Wurzeln der Royal Mint gehen auf eine Münze mit dem Porträt Alfreds des Großen zurück, die im 9. Jahrhundert geprägt wurde. Seitdem prägt die Institution Münzen für Währungen und Sammler und handelt mit Anlagemetallen wie Goldbarren. Aber da der Finanzaustausch heutzutage immer digitaler wird und der Bedarf an Münzen extrem zurückgegangen ist, suchte die Münzanstalt ein neues Betätigungsfeld : Schmuck.
Daniel BENSON c/o MAKING PICTURES inszeniert Schmuckstücke für THE ROYAL MINT.
“The use of coins as currency had been decreasing significantly, but Covid really made a step change. We had to think about how we could marry currency and collectible coins, and further diversify. What else could we use our skills for? Jewelry was the answer.” Anne Jessop, the Mint’s Chief Executive.
Das Label heisst 886 und steht für das Gründungsjahr der Münzprägeanstalt. Die erste 15-teilige Kollektion besteht aus geschlechtsneutralen Stücken, von Kreolen bis hin zu einfachen Bändern, die jeweils aus 18-Karat-Gold, 9-Karat-Gold, Sterlingsilber oder Britannia-Silber (einer Legierung mit einem hohen Silbergehalt) hergestellt sind.
Zum Kreativdirektor wurde Dominic Jones ernannt, ein Schmuckdesigner und fünfmaliger Gewinner des NextGen Award des British Fashion Council. Seine Idee hinter der Kollektion : “…beautifully designed but understated staples that will look just as chic in 30 years time as they do today.”
886 von The Royal Mint ist eine zeitgenössische Kollektion von Schmuck und Haushaltswaren aus verantwortungsbewusst beschafften Edelmetallen, überwiegend aus wiedergewonnenen und recycelten Quellen, und inspiriert von den Fachkenntnissen und dem Fachwissen der ältesten Prägeanstalt Großbritanniens.
Spencer MURPHY c/o MAKING PICTURES fotografierte die Brände in Wennington im Rahmen seines persönlichen Dokumentarprojekts. Wennington ist ein kleines Dorf im London Borough of Havering im Osten Londons. Es liegt 14,8 Meilen östlich von Charing Cross. Der Ort brannte am 19ten Juli 2022 und zerstörte gut 16 Häuser.
„Es ist vier Jahre her, seit ich das letzte Mal Waldbrände in Großbritannien dokumentiert habe. Diese haben nicht so lange gebrannt wie die, die ich 2018 fotografiert habe, aber ich habe die Zerstörung von Eigentum damals nicht gesehen, wie sie diese jüngsten Brände gebracht haben. Es war damals eindringlich, Tage in den verkohlten Landschaften von Saddleworth Moor und Wanstead Flats zu verbringen, aber es ist unbestreitbar, dass die Verwüstung des Eigentums der Menschen etwas an sich hat, das die Dinge umso realer erscheinen lässt. Es ist wirklich an der Zeit, dass wir darauf aufmerksam werden, denn dieses Wetter ist nicht normal.“ Spencer Murphy.
Der 1978 geborene Spencer Murphy wuchs auf dem Land in Kent in relativer Isolation, meilenweit vom nächsten Geschäft oder der nächsten Schule entfernt auf und sah sich oft nur mit seiner Vorstellungskraft als Gesellschaft und dem umliegenden Wald als Spielplatz konfrontiert. Es war eine Kombination aus dieser Vorstellungskraft und einer frühen Entdeckung der früheren Ausgaben seiner Mutter von Life und National Geographic, die im Alter von bereits 11 Jahren seine frühe Begeisterung für Fotografie entfachten. Daraufhin kauften ihm seine Eltern seine erste Kamera - und die Fotografie wurde schnell zu einem Kanal für seine Kreativität. Spencer lebt und arbeitet heute in London.
Er arbeitet für Magazine wie The Guardian Weekend, Time, Vogue Italia oder auch Wallpaper. Seine Porträts sind in Publikationen wie dem Rolling Stone Magazine, GQ und Dazed and Confused erschienen. Er hat in ganz Europa und Nordamerika ausgestellt und wurde 2008 als einer der aufstrebenden Fotografen des Hyeres Festivals ausgezeichnet.
Zwischen 2006 und 2013 war er sieben Mal in der Taylor Wessing Portrait Prize-Ausstellung der National Portrait Gallery vertreten und wurde 2013 als Gesamtsieger ausgezeichnet. Seine Arbeiten befinden sich heute in der Ständigen Sammlung der NPG.
“Brothers & Others is an ongoing personal project by Alexander Coggin. After months apart, Alexander is finally reunited with his extended family and continues his ongoing documentary series.” MAKING PICTURES
Alexander Coggin hat seine ganz eigene Art, wenn es darum geht, die Welt zu sehen. Der Amerikaner, der nach mehreren Jahren in Berlin jetzt in London lebt, wandert am liebsten mit seiner Kamera durch die Strassen, nährt seine visuelle Neugier an wildfremden Menschen und fängt gekonnt Szenen und Stimmungen ein. Je absurder bzw. neurotischer umso besser.
'Becky, on the beach' - Personal Work von Daniel BENSON c/o MAKING PICTURES, fotografiert am Strand in der Nähe von Dover, United Kingdom
