'What are you burning for?' diese Frage des internationalen Lichtkünstlers JAN KUCK stellen wir ab sofort auch in unserem Kölner Boutique Hotel MAISON MARSIL. Die Neon Arbeit 'BURN' wird zur ART COLOGNE 2022 im Foyer des Schmuckstücks präsentiert. Hier bei GoSee zeigen wir Euch Isabel Bernheimer von Bernheimer Contemporary mit Jan Kuck während der Installation des Kunstwerkes.
Isabel Bernheimer und Jan Kuck repräsentieren in diesem Jahr den Stand von Malte Uekermann Kunsthandel, der sich auf die abstrakten Positionen der deutschen Kunst nach 1945 wie Willi Baumeister, Heinz Mack, Otto Piene und ähnliche spezialisiert hat.
Soeben war erst war die Ausstellung 'TIME MATTERS' des Wahl-Münchners Jan Kuck in der Berliner Galerie zu sehen. Jan Kuck, geboren 1978 in Hannover, lebt und arbeitet in Berlin und München und wird durch die Künstleragentur Bernheimer Contemporary mit Hauptsitz in Berlin vertreten. Er studierte zunächst mehrere Semester Jura und schloss danach ein Magisterstudium in Philosophie und Geschichte ab, um sich als Konzeptkünstler eine theoretisch profunde Grundlage zu erarbeiten. In seiner Konzeptkunst arbeitet er sowohl den Witz als auch die Tragik unserer Gesellschaft pointiert heraus. Ein wichtiges Thema, dass sich durch alle seine Arbeiten zieht, ist die komplexe Interaktion von Licht und Worten.
ART COLOGNE - Rund 190 Galerien und Händler zeigen vom 16.11. bis 20.11.2022 Kunst des 20., 21. und – teilweise atelierfrisch- aus dem 22. Jahrhundert. Die Art Cologne ging einst aus dem 1967 gegründeten "Kölner Kunstmarkt" hervor und ist die älteste Kunstmesse der Welt.
Die Kuratorin und der Künstler bereiten aktuell ein grosses Projekt für 2023 vor: das Copenhagen Light Festival 2023 wird im Februar 'THE BURNING CANAL & ARACHNE' von Jan Kuck zeigen. Also, besucht die beiden auf der Kunstmesse und trefft sie beim After Work Kölsch im MAISON MARSIL, wo sie Euch gerne von ihrem neuen Projekt erzählen. Wir fragten nach :
2020 illuminierte Jan Kuck die Isar in München mit seiner Installation 'THE BURNING RIVER' (GoSee berichtete & Video) Was erwartet uns nun mit THE BURNING CANAL in Kopnhagen?
Jan Kuck: 'THE BURNING CANAL is a concept specifically for the Copenhagen Light Festival 2023 and a continuation of my idea for THE BURNING UNIVERSE, adapting THE BURNING RIVER (Isar, Praterinsel, Munich, Germany, 2020) to the canal system of Copenhagen.'
Und was ist genau das THE BURNING UNIVERSE?
By the time of the possible realization of the THE BURNING CANAL in February 2023, THE BURNING UNIVERSE will already consist of two monumental projects: THE BURNING RIVER & THE BURNING ALPS. THE BURNING RIVER was born of the idea that rivers are the main arteries of our cities and are thus synonymous with the development of our society. But a society can only develop through the dreams, wishes and ideas that are born and realized or prevented in that society. For this reason, I wanted to explore what people are burning for and create a powerful and ambiguous symbol for it.
To do so, I combined high-performance pumps with high-tech lasers and LED spots, on the one hand, to create the illusion of wild and torchy burning water over an area of approximately 100 x 30 m. On the other, I asked people on the internet: What are you burning for? The answers were then projected with a laser onto the building behind the BURNING RIVER.
Kannst Du uns auch etwas zu THE BURNING MOUNTAIN sagen ?
"THE BURNING MOUNTAIN will be the equivalent with snow guns that are among the first to be powered 100% with green energy in the mountains of Davos, and will take place on and around New Year’s 2022 / 2023. This will highlight the importance of an environmental balance in the mountains, similarly to how THE BURNING RIVER in Munich was a nature reserve in the middle of a city."
Jetzt also das grösste Projekt der Reihe in Kopenhagen?
"THE BURNING CANAL is planned in the same way as the THE BURNING RIVER, as an interactive art installation for an important inner-city waterway, so that Copenhagen can draw attention to the importance of canals and to the desires, dreams and passions of the visitors of the Copenhagen Light Festival. THE BURNING CANAL is planned to be at least 200-meters long, which is about twice the length of THE BURNING RIVER, to underscore the importance of Copenhagen. Besides the slightly droning noise of the pumps, the installation will not have sound."
2012 hatte Jan Kuck unter dem Direktor Bonaventure Soh Bejeng Ndikung seine erste große Galerieausstellung (PACKET-SOUP) in der nichtkommerziellen Galerie SAVVY Contemporary Berlin, die unter großer medialer Beachtung stattfand. Seitdem hat er an über 60 Ausstellungen im In- und Ausland teilgenommen. Unter anderem: Benefizauktionen für die Pinakothek der Moderne München, Arsenale Docks während der 15. Venedig Architektur Biennale, Highlights Kunstmesse München, Art Fair Budapest, Ansbach Biennale, Genua Biennale, SOFA CHICAGO Art fair, Anna Laudel Contemporary Istanbul, Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg, Deutsches Museum München, Palazzo Ducale Genua.
Insbesondere seine letzten Ausstellungen fanden ein großes Echo in Presse und Kunstszene. Nach seiner Einzelpräsentation in der Kunsthalle München 'Time to talk now! (April 2019) sprach Jan Kuck bei TEDx Munich und bekam als erster Lichtkünstler die Chance das Münchner Siegestor während der MCBW 2020 mit seiner Lichtinstallation DESIGN! or NO SIGN? zu bespielen.
Seine bislang größte Kunstinstallation im öffentlichen Raum ist THE BURNING RIVER, für die er im März 2020 knapp 100 Meter der Münchner Isar in Höhe des Deutschen Museums mit Industrielasern scheinbar in Flammen setzte und Menschen aus aller Welt dazu aufforderte die Frage 'What are you burning for?' zu beantworten. Von Sommer bis Herbst 2021 wurden zahlreiche seiner Neonschriften in München, Augsburg und Passau aus gestellt, unter anderem auch vor der Synagoge in München.
Im August 2022 stellte er im Park von Schloss Bellevue beim Bürgerfest des Bundespräsidenten aus. Derzeit bereitet Jan Kuck diverse Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland vor.
Das Hotel Maison Marsil wurde 1999 von Frank Schmitz und Cyrus Halabian eröffnet und 2016 von Grund auf renoviert. Aktuell arbeiten sie an ihrem zweiten Hotel-Projekt - MIRA D'OR DE MARSIL - auf Teneriffa. Eröffnungstermin voraussichtlich Herbst 2023.
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