Für sein Foto- und Filmprojekt ‘Cold Hawaii’ reiste Simon Puschmann c/o UPFRONT an die raue Küste Norddänemarks – an einen Ort, an dem Naturgewalt, Einsamkeit und grenzenweite Horizonte aufeinandertreffen. Das Ergebnis ist eine atmosphärisch dichte Arbeit, die den archaischen Charakter der Landschaft ebenso einfängt wie das Gefühl von Weite und Konzentration im Angesicht der Elemente.
Cold Hawaii ist tatsächlich die offizielle Bezeichnung für einen Küstenabschnitt im dänischen Nationalpark Thy. Die Region rund um Klitmøller, Vorupør und Agger ist bekannt für über 30 Surf-Spots, konstante Winde und beeindruckende Nordsee-Swells – eine Art „nordisches Hawaii“, nur eben mit deutlich kälteren Temperaturen.
Simon übernahm bei dem Projekt Regie, Kamera und Fotografie und schuf damit eine sehr persönliche Handschrift – roh, direkt, ungeschönt. Unterstützt wurde er am Set von Finn Puschmann (Assistant). Vor der Kamera - und auf dem Board - stand Paul Jacinto, der sich den Bedingungen der nordischen Küste stellte.
Die Kombination aus dokumentarischem Blick, grafischer Bildsprache und filmischer Rhythmik macht Cold Hawaii zu einer intensiven Studie über Naturkraft, Fokus und menschliche Resilienz. Das komplette Projekt ist auf der Website des Fotografen zu sehen.
They call it Cold Hawaii.
But names are only ever half true.
What matters is the silence—
the kind that hangs heavy
between the wind and the water.