Auf dem https://blog.staedelmuseum.de lesen wir über Erwin Wurms 'One Minute Sculptures' : "Kann Kunst komisch sein? Oder ist Kunst immer ernst? Wo verortet man in diesem Kontext die „One Minute Sculptures” Erwin Wurms? „Auf die Latte legen – kein Teil berührt das Podest.“ Diese Anweisung von Erwin Wurm (*1954) klingt simpel, doch ihre Ausführung ist es ganz und gar nicht. Der Künstler hat es selbst probiert und sich dabei gefilmt. 1997 bildet dieses Video den Auftakt zu seinen „One Minute Sculptures“, die der Idee folgen, eine bestimmte Position einzunehmen und 60 Sekunden lang zu halten. Man sieht Wurm zu, wie er sich abmüht, um seinen Körper seitlich auf einer Latte zu platzieren. Beständig variiert er seine Position, muss sich immer wieder abstützen, die Muskeln zittern. Nach diversen Anläufen ist Wurm endlich am Ziel: kein Kontakt mehr zum Boden. Doch sobald es scheint, als habe der Künstler den schmalen Grat des Gleichgewichts gefunden, kippt er zur Seite und landet wie ein Käfer auf dem Rücken.
Solche Versuche, eine „One Minute Sculpture“ umzusetzen, sind anstrengend und scheinbar sinnfrei. Der Erfolg ist nur kurz und stets gefolgt von einem erneuten Scheitern. Das kann Verzweiflung auslösen, aber es kann auch zum Lachen anregen. Wie kommt es zustande, dass manche „One Minute Sculptures“ komisch wirken? Der Humor in den Arbeiten Wurms beruht hauptsächlich auf Absurdität. Der Künstler konfrontiert den Betrachter mit ungewöhnlichen, stark von der Norm abweichenden Situationen. Wenn jemand seinen Kopf in einen Mülleimer oder eine Mauer steckt, steht das dem alltäglichen Erleben verstörend entgegen. Die Handlungsanweisungen Wurms dienen allerdings nicht primär der Unterhaltung oder Belustigung des Betrachters. Sie behandeln Alltagsprobleme: Wie stelle ich mich in der Öffentlichkeit dar? Wie sehen mich die anderen? Wofür schäme ich mich? Welche Wirkung hat meine Körperhaltung auf mich und andere?"
Aktuell sind Erwin Wurms Arbeiten noch bis zum 14ten Juni im Taipei Fine Arts Museum in Taiwan zu bewundern. Das Besondere : "One Minute Sculptures is designed to be realized by the public. As part of the epidemic protection measures, the work here will be demonstrated by the museum staff. We will assess whether or not to allow public participation based on subsequent developments of the epidemic. Please follow TFAM website and Facebook page for the latest update." GoSee: tfam.museum//Exhibition_page
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Daniel ROCHÉ c/o SHOTVIEW setzte einmal mehr die Kollektion des in Paris lebenden Designers MARTIN GRANT in Szene. Wir zeigen Euch anbei die schöne Resort 2020 Kollektion - auch wenn wir diese aktuell nur in den eigenen vier Wänden tragen können, was nicht immer unbedingt das Schlechteste ist. Zu Martins prominenten Kundinnen und Musen zählen Big Names wie bspw. Cate Blanchett, Juliette Binoche, Emmanuelle Devos, Tilda Swinton, Lady Gaga oder auch Kate Hudson. GoSee & Support unseren Freund: martingrantparis.com
First of all: Kozva hofft das es Euch allen gut geht und sendet Euch liebe Grüsse auf diesem Weg. Und wenn Du einen Moment Zeit hast, dann: Check out SHOTVIEW founder KOZVA RIGAUD’s interview podcast with PREVIIEW, on how the current Corona crisis is affecting the photography industry. Den Link zum Interview findest Du gleich hier : https://open.spotify.com/episode/58xfg7L9q4BW0u5c9q2rT3?si=LQix2jIEQQyRljnBcTrKCg
Alexander NEUMANN c/o SHOTVIEW ARTISTS MANAGEMENT fotografiert das Schwedische It Girl und Agenturgründerin Babba C. Rivera für ESCADA, zwei Motive für Euch auf GoSee
Brothers Story für die NUMÉRO HOMME - Fotos Horst DIEKGERDES c/o SHOTVIEW ARTISTS MANAGEMENT
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