"Luftgetrocknetes, Fermentiertes, Geräuchertes, Gedörrtes – schalten Sie die Herdplatten aus, spülen Sie Omas Einmachgläser durch, und räumen Sie Ihren Keller frei. Von Beef Jerky über Pancetta zu Kimchi und Fruchtleder, mit Fleisch und Pflanzen lassen sich Geschmackshöhepunkte (fast) für die Ewigkeit konservieren." So kündigt der Tre Torri Verlag den neuen Band des erfolgreichen Kochbuchs an. Gemeinsam mit dem Food Stylisten Raik Holst realisierte Stefan THURMANN Kreationen für 'BEEF! Raw – Meisterstücke für Männer'.
Und wer Julia Waldmann einmal in die Töpfe schauen möchte, hat hierzu auf der UPDATE17 die Gelegenheit. Am 6. Oktober präsentiert die Agentin aus Hamburg die Meisterstücke ihrer Fotografen ebenfalls schön aufbereitet und in Buchform interessierten Besuchern des Kreativ-Events.
Gian Paul LOZZA fotografierte für das SPORT Magazin den französischen Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier. Zudem zeigte JULIA WALDMANN die Ausstellung 'Somnium' in ihren Räumen in Hamburg.
"Somnium, lat. der Traum, nennt Gian Paul LOZZA eine Serie von Nachtaufnahmen, bei denen er durch Langzeitbelichtung sichtbar macht, was im Moment der Aufnahme in der Dunkelheit verborgen blieb. Wie auch das Träumen selbst für den Schlafenden nicht bewusst erfahrbar und ihm nur die Rückerinnerung, der Traum, zugänglich ist, so zeigen die Fotografien Szenen, die so nicht wahrgenommen werden können und erst nachträglich im Bild Kontur erhalten. Die Unwirklichkeit der Bilder ist spürbar. Das Dargestellte ist in seiner Gegenständlichkeit identifizierbar und bekannt und wirkt zugleich irreal. Dem Betrachter wird eine Szenerie eröffnet, in der keine Bewegung und kein Leben wahrzunehmen sind und auf der eine unwirkliche Stille zu liegen scheint. Indem LOZZA den nächtlichen Raum aus der Dunkelheit herausholt, macht er ihn visuell erfahrbar. Das Landschaftsbild wird zu einer Kulisse, die der Betrachter im Geist betreten kann. «Die Reise geht in die Tiefe der menschlichen Psyche», sagt Gian Paul LOZZA, der seine Landschaftsaufnahmen als „Metascapes“ bezeichnet. «Dort ist es dunkel und melancholisch. Der Betrachter ist sich selbst ausgeliefert. Der Film der inneren Bilder nimmt ihn gefangen und bewegt ihn in unbekannte Ecken seines Bewusstseins."
