Die Tour of Honor 2026 ist eine mehrtägige Radsportveranstaltung, die von den Battlefield Cyclists organisiert wird. Sie führt in mehreren Etappen von Hamburg über Mecklenburg-Vorpommern und Polen bis nach Berlin.

Der Fotograf und Filmemacher Martin Bühler hat dieses emotionale und sportlich fordernde Event mit seiner Kamera begleitet. Seine Aufnahmen dokumentieren eindrucksvoll den Zusammenhalt, die sportliche Leistung und die gelebte Inklusion während der Tour.

Das Projekt versteht sich als „Radprojekt mit Herz & Haltung“. Es bringt aktive Soldatinnen und Soldaten, Veteranen, Unterstützer sowie einsatzgeschädigte, verwundete oder erkrankte Menschen zusammen. Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Gedenken an gefallene Kameraden, gelebte Kameradschaft, Resilienz und gesellschaftliche Wertschätzung.

Die Tour of Honor 2026 der Battlefield Cyclists fand vom 6. Juni bis zum 13. Juni 2026 statt. Die Fahrer legten dabei eine Gesamtstrecke von rund 740 Kilometern zurück. Es ging von Hamburg nach Wismar, von Wismar nach Rostock, weiter durch Mecklenburg-Vorpommern in Richtung Polen. Zu den Etappenstationen und Übernachtungsorten gehörten hier die polnischen Städte Międzyzdroje (Misdroy) und Szczecin (Stettin).

Zurück nach Deutschland, um die finale Route in Richtung der Hauptstadtregion einzuschlagen. Von Potsdam ging es dann nach Berlin wo um 12:30 Uhr am Wald der Erinnerung (Schwielowsee/Potsdam) ein gemeinsames Gedenken und eine Baumpflanzung stattfand. Um 14:30 Uhr hiess es Aufbruch zur allerletzten Fahrtstrecke. Offizielle Zielankunft war um 16:30 am Ehrenmal der Bundeswehr in Berlin-Mitte mit einer feierlichen Kranzniederlegung.

Die Battlefield Cyclists e.V. wurden als Initiative von aktiven Soldaten und Veteranen der Bundeswehr ins Leben gerufen. Ihre Gründungsgeschichte ist eng mit der wachsenden Veteranenbewegung in Deutschland und dem Wunsch nach aktiver Hilfe verknüpft. Auf ihren Touren tragen die Fahrer symbolisch die Namen gefallener Kameraden auf dem Rücken. Damit setzen sie ein Zeichen dafür, dass niemand vergessen oder zurückgelassen wird.

Nach der offiziellen Vereinsgründung startete im Jahr 2025 das erste große Projekt – die „Tour of Valor“ (Tour der Tapferkeit). Diese führte die Gruppe quer durch Deutschland. Sie stieß in der Bevölkerung und bei der Bundeswehr auf durchweg positive Resonanz.

Mit der Etablierung des ersten offiziellen Nationalen Veteranentags in Deutschland im Jahr 2026 erlangte die Initiative historische Bedeutung. Die von ihnen organisierte „Tour of Honor“ von Hamburg nach Berlin wurde so gelegt, dass die feierliche Zielankunft am Ehrenmal der Bundeswehr exakt auf die politisch und gesellschaftlich wichtigen Gedenktage abgestimmt war.

Martin Bühler wird von der renommierten Agentur HAUSER FOTOGRAFEN vertreten.

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