Für die Kampagne „Wir sehen mehr“ rund um Erziehungsberufe fotografierte Miriam Lindthaler für das BUNDESMINISTERIUM FÜR BILDUNG, FAMILIE, SENIOREN, FRAUEN UND JUGEND und setzte die Motive parallel zur Filmproduktion um.

Die Kampagne deutet typische, herausfordernde Verhaltensweisen von Kindern positiv und entwicklungsorientiert um. Das dahinter liegende Thema ist der oft nicht ganz einfache Perspektivwechsel.

Alltagssituationen, die von Außenstehenden oft als anstrengend, störend oder chaotisch wahrgenommen werden  - Konflikte, Trotz, Chaos, Fehlstunden - werden aus der Sicht von professionellen Erziehungskräften als wichtige Entwicklungsschritte bzw. Potenziale gedeutet.

Die Kampagne bricht mit dem Klischee des bloßen „Aufpassens“. Sie zeigt, dass Erziehungs- und Bildungberufe ein hohes Maß an Empathie, psychologischem Fachwissen und strategischem Handeln erfordern.

Erklärtes Ziel der Kampagne ist es, Menschen aktiv dazu zu bringen, eine Ausbildung oder einen Berufsweg im sozialen Sektor einzuschlagen. Hintergrund ist der massive Fachkräftemangel in Deutschland (verschärft unter anderem durch den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung), weshalb das Bundesministerium hier eine großflächige Initiative gestartet hat, um gezielt neue Bewerberinnen und Bewerber anzusprechen

Entstanden ist die Kampagne gemeinsam mit FISCHERAPPELT × FORK.

Miriam Lindthaler wird von der Agentur UPFRONT Photo & Film, Hamburg, vertreten.

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