In der Kategorie FASHION ist es wohl am schwersten - neben der SCREENINGS-Katgegorie - ein Urteil zu fällen. Modefotografie findet man von sexy im Studio über so gut wie leblos auf der Strasse bis hin zu über-wuchtigen Inszenierungen in freier Natur als Teil unseres Alltags und in allen Bereichen. Grenzerfahrungen? Aber gerne. So hat mit dem in Lagos geborenen und heute in London ansässigen Buki Koshoni der perfekte Vertreter dieser Zeit gewonnen. Sine Arbeiten sind jung, sexy, schnell, hart, zärtlich und das in Foto und Film. Wir gratulieren Buki Koshoini sehr herzlich zu Gold bei den GoSeeAWARDS15 im Bereich Mode.

About - Buki Koshoni, Lagos born, London based, sees his motifs with a film director’s eye, and that is precisely what makes him such an exciting photographer. He stages cool fashion stories with a complex, condensed atmosphere and presents both fashion and bodies in an almost sculptural way. The love for fashion, film and the human form is evident in Koshoni’s artwork, which integrates identity, personality and the body aesthetic. Taking an intimate approach to his subjects, his photography celebrates personal narratives whilst creating images that draw the audience into this visual journey.

After honing his craft at St Martins, London, Koshoni has released a number of books celebrating the art of portraiture, in addition to directing music videos for EMI and Sony Records along with a wide range of commercials and television programs. Passion, courage and creativity have inspired him as a photographer to expand his vision across prints, books and clothing. "The subject of personal identity has always been an ongoing conversation in my personal life, and through photography, I’m able to capture and explore this dialogue. I like to shoot narrative portraits & video, placing people in costumes and situations that either compliment, validate, or disassemble their public or personal persona. /bukikoshoni

Beauty-Fashion-Looks sind ihr Markenzeichen. Die Berliner Fotografin Frauke Fischer, sonst eher im Bereich Beauty erfolgreich unterwegs, setzt ihre Lichtkünste nicht minder geschickt im Bereich Modefotografie um. Der Lohn in 2015: Silber in der Kategorie FASHION für Frauke Fischer. Gewinnermotive und Auszug aus dem Kunden-Repertoire für Euch auf GoSee.

Editorial - D La Repubblica delle Donne, Cosmopolitan (Australia), Cosmopolitan(D), Diva, Gala, Die Zeit, Allure( Russian),Qvest, Vision China, Myself, Hong Kong Tatler, Madame, Gala Style, Elle (Spain), Elle ( Germany), Grazia (FR), Tush online, Glamour,GIOIA!, Marie Claire (NL), Marie Claire (Indonesia), Marie Claire (Brazil),Vogue Wedding (Japan)

Commercial - Samsung, Sony BMG, Blickfang GmbH, Nike, Westgate,Select NY, Draft FCB, Arthen Kommunikation, Zalando, Villeroy&Boch, Glossybox, Janvier Burger & Stasch, DM, Kaviar Gauche, Liebig, Dietrich Emter, Gretchen, Blutsgeschwister, Nivea, Schwarzkopf, L’oréal, Native Instruments, RPM, Londa, Publicis, Garnier, Thjnk, Douglas, .... /fraukefischer

Die Mode-Strecke, die bei unseren GoSee Members in 2015 im PUBLIC VOTING am Besten ankam hiess „Wo die wilden Kerle wohnen“ und entstand im Auftrag der MEN'S HELATH. Ins Rennen geschickt wurde sie von Stylist Yilmaz Aktepe, der bereits in 2014 mit seinen Arbeiten zu den Gewinnern zählte. Und auch die Jury bedachte den Publikumsfavorit: Mode-Bronze gab es in 2015. Fotografiert wurde die Strecke von Sven Bänzinger.

Grundlage des Editorials war das Kinderbuch „Wo die wilden Kerle wohnen“/ Where the Wild Things Are" des US-amerikanischen Illustrators und Autors Maurice Sendak. Der ungestüme, kleine Max träumt sich in eine Welt, in der er wilde Monster zähmt und zu deren König wird.

"Für die Darstellung der Monster wollte ich die Kostüme der „Hässlichen Chläuse“ aus dem schweizerischen Appenzell nutzen" so Yilmaz zu GoSee. Ein Silvesterklaus oder Silvesterchlaus ist eine maskierte Person, welche den Brauch des Silvesterklausens pflegt. Im Schweizer Kanton Appenzell Ausserrhoden wird auf diese Art die Jahreswende gefeiert. Die Jahreswende wird zweimal gefeiert, einmal nach dem gregorianischen Kalender am 31. Dezember und einmal nach dem julianischen Kalender am 13. Januar (Alter Silvester). An diesen Tagen ziehen die Silvesterkläuse mit ihren Schellen in Schuppeln (kleine Gruppen) singend und «zauernd» (ein Naturjodel) von Haus zu Haus, um ein gutes Jahr zu wünschen.

"Die Traditionsvereine sind gegenüber Fremden sehr zurückhaltend" führt Yilmaz aus, "und wollen ihre Sitten und Gebräuche ungern nach ‚Außen‘ tragen. Außerdem werden in jedem Jahr die Kostüme der Chläuse zerstört und erst für das nächste Jahr erneut gebaut. Deshalb brauchte es ein Jahr der Vorbereitung, in dem der Fotograf Sven Bänziger (selbst Schweizer) das Vertrauen eines Appenzeller gewinnen konnte und für unser Projekt begeisterte.

In den schneebedeckten Bergen Appenzells haben wir die Strecke schließlich umgesetzt. Dabei wurden wir herzlich von der ansässigen Sternwarte aufgenommen, die uns ein Basislager stellte und uns mit lokalen Spezialitäten verköstigt." Die tolle Strecke für Euch auf GoSee. /yilmazaktepe

GoSeeAWARDS15 Merits gehen an Vorjahres-SCREENINGS AWARD Gewinner 2014, den Schweizer Cyrill Mater (/cyrillmatter) sowie an  den Franzosen Bertrand le Pluard (frenzypicture/reps/bertrand-le-pluard).