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Edition Lammerhuber wird mit dem printissimo 2012 für das Buch „Musée du Louvre/ Painted Shoes ausgezeichnet und stiftet den Lammerhuber Photography Award ...
ART · 06.07.2012

Edition Lammerhuber wird mit dem printissimo 2012 für das Buch „Musée du Louvre/ Painted Shoes ausgezeichnet und stiftet den Lammerhuber Photography Award ...

Edition Lammerhuber wird mit dem printissimo 2012 für das Buch „Musée du Louvre/ Painted Shoes ausgezeichnet und stiftet den Lammerhuber Photography Award beim Lumix Festival für jungen Fotojournalismus.

Den Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, bekam der amerikanische Fotograf Christopher Capozziello (32) für seine ergreifende Reportage „The Distance Between Us“.

Am 14. Juni wurden im Rahmen einer rauschenden Galanacht in der Gasometerhalle in Wien die printissimo/emballissimo Awards 2012 vergeben – eine Auszeichnung der österreichischen Papierindustrie für herausragende Printprodukte, bei der das erfolgreiche Zusammenspiel von kreativen Ideen und technisch perfekter Umsetzung prämiert wird.

Der printissimo wird in 5 Kategorien verliehen – Edition Lammerhuber durfte sich in 2012 über den Sieg in der „Königskategorie“ ART mit dem Buch „MUSÉE DU LOUVRE / CHAUSSURES PEINTES / PAINTED SHOES/ CALZADOS PINTADOS / GEMALTE SCHUHE (GoSee berichtete) freuen.

Und am 16ten Juni wurden bei der Abschlussfeier auf dem Expo-Gelände in Hannover die Preisträger des 3ten "Lumix Festivals für jungen Fotojournalismus" bekannt gegeben, das vom 13. bis 17. Juni von über 30.000 Gäste besucht wurde.

Neben dem FREELENS Award und dem "Lumix Multimedia Award" wurde zum ersten Mal in diesem Rahmen der "Lammerhuber Photography Award" verliehen, gestiftet vom international renommierten österreichischen Starfotografen und Verleger Lois Lammerhuber und Silvia Lammerhuber, Geschäftsführerin der Edition Lammerhuber.

Der Lammerhuber Photography Award unterstreicht die Philosophie des Lumix Festivals, dass die Auseinandersetzung mit allen Facetten des Lebens die Aufgabe eines humanistisch ausgerichteten Fotojournalismus sein sollte.

Den Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, bekam der amerikanische Fotograf Christopher Capozziello (32) für seine ergreifende Reportage „The Distance Between Us“ über seinen Zwillingsbruder, der an einer infantilen Zerebralparese leidet. Mit dem Award wurde diejenige Reportage ausgezeichnet, die auf eindrucksvollste Weise eine Alltagsgeschichte erzählt.

Eine hochkarätig besetzte Jury mit dem Magnum Fotografen Thomas Höpker und der GEO Bildchefin Ruth Eichhorn an der Spitze begründete ihre Entscheidung so: „Christopher Capozziello hat die vergangenen zehn Jahre seinen krankten Zwillingsbruder Nick mit der Kamera begleitet.

Jemanden aus dem engsten Umfeld, seinen Zwillingsbruder, fotografisch zu begleiten, ist ein großes Wagnis. Christopher Capozziello hat die Nähe genutzt und mit fotografischer Haltung und seinem Können die Jury überzeugt. Einfühlsame und auch verstörende Fotos setzen ein berührendes, beinahe zärtliches Porträt zusammen. Ein Porträt, dem jeder Betroffenheitsgestus fehlt, weil es respektierende Distanz wahrt. Eine starke fotografische Arbeit, die die Jury sehr bewegt hat“.

„The Distance Between Us“ wird auch der Titel eines Buches sein, das 2013 in der Edition Lammerhuber erscheint.

Christopher Capozziello, geboren 1980, ist US-amerikanischer Fotograf mit Sitz in New Haven, Connecticut. Für seine Fotografie erhielt er bereits zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem im Rahmen von World Press Photo, der Alexia-Stiftung, Golden Light-Awards, National Headliner-Awards, Picture of the Year International und China International Press Photo Contest.

Christopher publiziert in renommierten Magazinen wie New York Times, TIME, Newsweek, L'Express, The Dallas Morning News, The Wall Street Journal oder The Sunday London Times Magazine. Seine fotografischen Langzeit-Projekte „The Distance Between Us“, "A Diary of Healing" und "For God, Race and Country" werden in Ausstellungen an Universitäten und in Galerien gezeigt.

Der Lammerhuber Photography Award wird für die beste Foto-Reportage des Jahres vergeben. Er ist mit € 5.000,-- dotiert. Die Stifter des Preises sind Silvia und Lois Lammerhuber, Co-Eigentümer des Verlages Edition Lammerhuber, eines Verlages, der sich der Interpretation von Kunst und Wissenschaft verschrieben hat. Silvia ist Geschäftsführerin, Lois Creative Director und Fotograf. Anlass für den ausgerufenen Award war Lois herannahender 60ter Geburtstag.

Lois Lammerhuber, geboren 1952 in St.Peter/Au, ist gelernter EDV-Organisator. Nach einer zweijährigen Reise von Alaska nach Feuerland begann er sich erst spät, 1982, mit Fotografie zu beschäftigen. 100% Autodidakt. Seit 1985 kam es zu intensiver Zusammenarbeit mit GEO, was seine fotografische Entwicklung prägte. Bis heute wurden weltweit rund 3000 Reportagen und 88 Bücher gedruckt.

Seit 1994 ist er für den Österreich-Teil des Magazines GEO redaktionell und fotografisch verantwortlich. Zahlreiche Bücher der "Edition Lammerhuber" wurden mit Preisen ausgezeichnet und sind in mehr als 120 Ländern der Welt erhältlich.

Lois Interesse an Fotografie hat u.a. auch zum Aufbau einer der bedeutendsten Fotosammlungen Österreichs geführt.

Credits

Fotografie
Christian HusarPatrick SlesionaChristopher Capozziello

Über Silvia Lammerhuber

IT’S ALL ABOUT PASSION ...

Liebe Freundinnen und Freunde schöner und kluger Bücher, 
 
„Ein außergewöhnlicher Verlag, der sich kaum bekannten Themen widmet und diese couragiert und höchst qualitätsvoll vorstellt, ohne in Stereotype zu verfallen“, so begründete die Jury bei den FEP European Book Prize of the Year Awards die Wahl der Edition Lammerhuber zum Best Publisher 2017, eine Auszeichnung, die bei diesem alle zwei Jahre stattfindenden Wettbewerb auch schon 2013 und 2015 bei unserem Verlag aus Baden bei Wien landete. 
 
Seit gut sieben Jahren, mit einem stetig wachsenden Verlagsprogramm am Buchmarkt präsent, haben wir es geschafft, an die Spitze zu gelangen – und das international: Was man liebt, das macht man am besten. Und wir lieben Bücher, wir lieben Fotografie. Das Fotobuch ist das ideale Medium, um diese beiden Vorlieben zu vereinen. Fotografie dokumentiert die Welt auf unvergleichliche Weise und prägt unser Menschheitsgedächtnis wie kein anderes Medium. Wir wollen nicht nur Bücher mit den faszinierendsten Themen aus Kunst und Wissenschaft, mit exzellenter Fotografie, ganz besonderen Texten und hervorragenden Autoren verlegen, sondern vor allem Bücher, die etwas zu sagen haben, die wichtige Themen in die Mitte der Gesellschaft tragen. Wir sehen das mit emotionaler Fotografie aufgeladene Buch als Referenzpunkt für Kommunikation, die weit über die verkaufte Auflage hinauswirkt. Wir glauben, mit einem Buch ganz viel bewegen zu können. Ein Buch ist für uns daher auch keine Ware, sondern eine Kulturtechnik, die ihresgleichen sucht“.  
 
Edition Lammerhuber will der Verlag von Fotografen-Autoren sein, denen das Sehen Berufung ist, die ihre Möglichkeiten, die Welt zu sehen, als intellektuellen Erkenntnisprozess erleben und in die Unmittelbarkeit einer fotografischen Aufnahme kleiden können, in einen kreativen Akt, der binnen Sekunden oder Sekundenbruchteilen eingeleitet und abgeschlossen wird. Ganz nach dem Motto des ungarischen Fotokünstlers László Moholy-Nagy, der postulierte: „Die Fotografie ist dazu da, das Sichtbare sichtbar zu machen.“ Und Edition Lammerhuber wird sich bemühen, Heimat der besten „Zyklopen“ unserer Zeit zu sein, den Legenden und den Talenten gleichermaßen.  
 
Wie entsteht nun ein Buch in der Edition Lammerhuber? Das Thema muss uns wichtig sein, die Fotografie fesseln, etwas Besonders, eine Magie den Bildern innewohnen. Wenn die Entscheidung getroffen ist, es zu machen, kommt der Fotograf zu uns in den Verlag. Es wird das Bildmaterial noch einmal gesichtet, das Format des Buches bestimmt, die Ausstattung dem Thema entsprechend überlegt. Und dann beginnt der fast magische Prozess des Designens und Layoutierens. Meist eine Woche lang, bis das Buch in großen Teilen konzipiert ist und das Werk aller Beteiligten am Bildschirm durchgeblättert werden und den nächsten Produktionsschritten zugeführt werden kann. 
 
Erklärtes Ziel ist es, sich in einem leidenschaftlichen Gestaltungsprozess dem perfekten Buch zu nähern. Das Handwerkliche dabei ist überaus wichtig, ist Teil der
Verlagsphilosophie. Alle Produktionsschritte bis zur Drucklegung werden im Verlag erarbeitet. Die Druckvorstufe wird von Könnern verlagsintern ausgeführt. Der Reproduktionsqualität der Fotografien, der Haptik der bedruckten Papiere und dem qualitätsvollen Binden der Bücher wird ein hoher Stellenwert beigemessen. Jede einzelne Druckform wird persönlich überwacht. 
 
Es verwundert dann nicht, wenn manche Kritiker die Bücher der Edition Lammerhuber als Kunstwerke bezeichnen, die aus einer „Buchwunderkammer“ kommen, und dass fast alle Titel,
die weltweit mittlerweile in über 170 Ländern vertrieben und meist zweisprachig, manchmal dreisprachig publiziert werden, Preise erhalten, unter anderem vom Art Directors Club New York, beim Deutschen Fotobuchpreis, bei den Pictures of the Year International (POYI) Awards, USA, beim Visa d’or, Frankreich, bei den FEP European Book Prize of the Year Awards oder World Press Photo.
 
Hervorragende Fotoarbeiten finden nicht nur in den Büchern der Edition Lammerhuber ihr Forum, sondern auch in einem Fotowettbewerb, den Edition Lammerhuber gemeinsam mit der Photographischen Gesellschaft 2013 in Wien ins Leben gerufen hat. Unter dem Generalthema „What Does Peace Look Like?“ zeichnet der Alfred Fried Photography Award, der mit 10 000 Euro dotiert ist, das Friedensbild des Jahres aus. Eine explosionsartige Teilnehmerentwicklung seit Bestehen des Awards, bestätigt die Präsenz der Fotografie als Medium, um wichtige, gesellschaftspolitische Themen zu transportieren. Ab 2017 steht ein eigener Wettbewerb, um das Friedensbild des Jahres zu küren, Kindern bis 14 Jahren offen.
 
Beim alle zwei Jahre stattfindenden LUMIX-Festival in Hannover wird der Lammerhuber Photography Award, ein mit 5000 Euro dotierter Preis für jungen Fotojournalismus, vergeben. Das Fotobuch und die Fotografie sind ein wichtiges, prägendes Medium für unsere Gesellschaft, sie sind auch prägend für unseren Verlag. Wir sehen es daher auch als wichtig an, junge Fototalente zu fördern.
 
Es wäre uns eine große Ehre, unsere Bücher in Ihren Buchhandlungen und in Ihren Bibliotheken zu wissen. 
 
Ihre
Silvia Lammerhuber und Lois Lammerhuber
Verleger

GoSee : edition.lammerhuber.at

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