"Es geht immer weiter aufwärts mit der Art Cologne", so Arne Ehmann von der Galerie Thaddaeus Ropac (Paris/Salzburg). "Gut gelaufen" ist es auch für die Galerie David Zwirner (New York/London), die sich über Besucher aus Italien und den Benelux-Ländern freute. "Die Art Cologne bietet gute Qualität in allen Bereichen", lobte Direktorin Veronique Ansorge. "Köln ist immer gut für uns", so auch der Kopenhagener Bo Bjerggaard, der an seinem Stand Sammler und Museumsleute begrüßen konnte.
Das Resümee der ART COLOGNE war also durchweg positiv für die Aussteller. Und die Galerie Carsten Greve brachte es für uns auf den Punkt: "Schon Mittwoch war Spannung in der Luft zu spüren - und das war in den letzten Jahren nicht immer so, wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung." Um hinzuzufügen: "Auch unsere Eröffnung in der Stadt war überaus erfolgreich." Will heissen: fast ausverkauft. Und Galeristin Marietta Clages führt aus:"In Kön verkauft man tatsächlich bis Sonntag, also wirklich bis zum allerletzten Moment der Messe." Ihrem strahlenden Gesicht konnten wir allerdings ablesen, dass Marietta ganz bestimmt nicht bis zum letzten Moment warten musste.
Vor Ort wurden sowohl neue Positionen als auch Klassiker präsentiert. Mehrschichtig, inspirierend und auffallend wenig Foto-lastig. Was die 209 Galerien und Kunsthändler aus 23 Ländern erstmals auf drei Ebenen der Koelnmesse an Arbeiten dabei hatten - aus Klassischer Moderne, Nachkriegskunst und Zeitgenössischer Kunst – überzeugte die rund 56.000 Besucher. Und so resümiert Daniel Hug, Direktor der ART COLOGNE, zufrieden: "Das neue Konzept hat perfekt funktioniert." Gemeint ist damit die neue Hallenaufteilung: Ebene 1 bietet Klassische Moderne und Nachkriegskunst, Ebene 2 Gegenwart und auf der Hallenebene 3 trafen ca. dreißig Galerien als „New Contemporaries“ auf ungefähr ebenso viele Teilnehmer der internationalen „New Art Dealers Alliance“ (Nada).
Hängen blieben wir am Salzkleid, gesehen am Stand von MARLBOROUGH CONTEMPORARY aus London. Die israelische Künstlerin Sigalit Landau dokumentiert in ihrer Arbeit „Salt Bride“ die Transformation eines Brautkleids mit Hilfe des salzhaltigen Wassers des Toten Meeres. Politisch, kontrovers und wunsderschön. Viele Überraschungen hatte die GALERIE HAAS aus Zürich an ihrem Stand. Ganz sicher ein Name, der Euch auf GoSee noch begegenen wird, wir waren sehr angetan.
Art Cologne is an art fair held annually in Cologne, Germany and was established in 1967 as Kölner Kunstmarkt. It is regarded as the world's oldest art fair of its kind. The fair runs for six days and brings together galleries from more than 20 countries at the Cologne Exhibition Center. It is open to the public and attracts about 60,000 visitors. artcologne.de


