Im Rahmen eines persönlichen Porträts von Tokio-Hotel-Frontmann Bill Kaulitz sprach das queere MANNSCHAFT MAG mit ihm über sein Coming-out und seinen langen Weg zur Selbstbestimmung.
Portraitfotograf Ariel Oscar GREITH c/o BALLSAAL nahm dieses Treffen zum Anlass, Bill Kaulitz in eine visuelle Welt zu entführen, die vom Glamour und der inneren Zerrissenheit der 1970er-Rock-Ikonen inspiriert ist. In einer subtilen Hommage an die frühen Begegnungen von Robert Mapplethorpe und Patti Smith inszeniert Greith ein Spiel zwischen Bühnenfigur und privater Persona – zwischen Pose und Zerbrechlichkeit, Exzess und Intimität.
Das Porträt ist weniger eine Abbildung als ein Dialog: über Identität, über Gender als Performance, über den Mut zur Ambivalenz. Kaulitz erscheint dabei nicht nur als Popstar, sondern als Mensch in Transformation – schillernd, sensibel und zugleich unbeirrbar in seinem Streben nach Selbstbestimmung.
