Mit seiner eindrucksvollen Serie „Nothing Personal“ wirft der Fotograf Nikita Teryoshin einen scharfsinnigen Blick hinter die Kulissen des globalen Rüstungshandels. Die Ausstellung im Rahmen des „European Month of Photography 2025“ in Berlin zeigt die Absurdität und Grausamkeit der Kriegsmachinerie, inszeniert für eine Elite aus Staatsoberhäuptern, Generälen und Händlern. Teryoshin fängt die scheinbare Normalität eines kriegerischen „Back Offices“ ein, in dem die brutalen Realitäten des Krieges hinter Fassaden aus Wohlstand, Wein und Fingerfood verborgen werden. Die Vernissage ist am 01. März 2025 von 18 bis 21 Uhr, die Ausstellung ist vom 02. März bis 04. Mai 2025 zu sehen.
Im kommerziellen Bereich wird Nikita Teryoshin von Tatjana Bilger c/o SOOTHING SHADE vertreten. Auf dem UPDATE SALON in Berlin wird sie weitere spannende Arbeiten von Nikita zeigen, die durch seine einzigartige Perspektive die Grenzen zwischen Kunst und kommerzieller Fotografie überschreiten.
Über Nikita Teryoshin: Nikita Teryoshin (*1986, Leningrad, ehem. UdSSR) lebt und arbeitet in Berlin. Mit 13 Jahren zog seine Familie nach Dortmund. In seiner Kindheit war er fasziniert von der Welt seines Vaters, einem Theater- und Fernseh-Set-Designer, die voller Requisiten und geheimnisvoller Gegenstände war. Diese Eindrücke prägten Teryoshins Interesse an „Backstages“ – den oft unsichtbaren Welten, die von Medien, Politik oder der Industrie inszeniert werden. Er begann seine fotografische Reise in den Bereichen dokumentarische Fotografie und „Everyday Horror“, wobei er das menschliche Leben aus einer kritischen Perspektive betrachtet.
Sein Projekt „Nothing Personal“ (2016–2024) über den globalen Waffenhandel wurde mit dem World Press Photo 2020 ausgezeichnet und wurde weltweit ausgestellt und veröffentlicht. Seine Arbeiten erscheinen in führenden internationalen Medien wie ZEIT, Stern, Spiegel, New Yorker, NYT, GQ, 11Freunde, Bloomberg. 2024 veröffentlichte er seine erste Monografie „Nothing Personal – The Back Office of War“ bei GOST Books. Nikita ist auch Mitbegründer des Burn My Eye Photography Collective und betreibt seit 2020 seinen eigenen Verlag, pupupublishing.


