Fotograf und Künstler Lennart Brede bewegt sich mit seinem Projekt „Allez Gut, Johanna“ in einem Spannungsfeld zwischen Fotografie, Film und digitaler Transformation.

Ausgangspunkt seines KI-generierten Films sind eine reale Tänzerin und Fotografien, die Brede selbst aufgenommen hat. Die künstliche Intelligenz wird damit zum Werkzeug einer visuellen Weiterentwicklung: Aus fotografischen Momenten entsteht eine neue, bewegte Bildwelt. Ein Projekt, das zugleich die Frage aufwirft, wo die Fotografie endet und eine neue Form des Filmemachens beginnt.

Noch bis zum 22. Oktober 2026 zeigt die Galerie Anna Laudel in Düsseldorf Lennart Bredes Soloausstellung „Allez Gut“. Die Ausstellung, die im Rahmen von DC Open eröffnet wurde, versammelt neue fotografische Serien des zwischen Berlin und Portugal arbeitenden Künstlers. Im Mittelpunkt steht die Figur des „Broken Knight of Abendland“ – eines zerbrochenen Ritters, der zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit, Schutz und Verletzlichkeit, Selbstbehauptung und Auflösung existiert. Auch der Film „Allez Gut, Johanna“ ist Teil der Ausstellung. Entstanden ist er in Koop mit Ümmü Yıldız, Lucia Leonce und Alina Süggeler.

Neben seinen künstlerischen Projekten ist Lennart Brede auch als international tätiger Werbe- und Modefotograf gefragt. Seine kommerziellen Arbeiten werden von Rockenfeller & Göbels vertreten.