Die duale Berufsausbildung ist die häufigste Form der Berufsausbildung in Deutschland. Sie verbindet praktische Berufsausbildung in einem Betrieb mit Theorie in der Berufsschule.
Die crossmediale Kampagne “Die Duale” fotografierte DARIUS RAMAZANI für die Agentur Neues Handeln im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Die Kampagne positioniert die duale Berufsausbildung als attraktive Ausbildungsform mit Zukunftspotential. Das Leistungsspektrum umfasste Werbe-Shooting, Mediaschaltung und Social Media. Spezifische Claims und Bildmotive adressieren gezielt die zwei separaten Zielgruppen potenzieller Auszubildender sowie der Eltern und des erweiterten Umfelds junger Menschen in der Berufsorientierungsphase.
"Die Duale ist der erfolgversprechende Einstieg in die Berufswelt. Mit über 300 anerkannten Ausbildungsberufen in Deutschland hat die Duale für alle Interessen und Talente etwas zu bieten." BMBF.
Die Kampagne unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung gut ausgebildeter Fachkräfte für den Umgang mit Herausforderungen wie der Energiewende oder der Digitalisierung.
Die duale Ausbildung wurde in Deutschland 1969 bundesweit einheitlich und unabhängig von der jeweiligen Branche im Berufsbildungsgesetz verankert. Die geschichtlichen Vorläufer der Handelskammern waren die Handwerkszünfte im Mittelalter, diese wurden im 12. Jahrhundert in deutschen Handelsstätten gegründet. Die Zünfte etablierten das Prinzip des Meistersystems, bei dem im Unternehmen und in der Zusammenarbeit mit erfahrenen Mitarbeitern gelernt wird.
"Mit dem Start in eine duale Berufsausbildung treffen junge Menschen eine gute Entscheidung für ihre Zukunft. Die berufliche Bildung ist heute innovativ, international und flexibel. Exzellent ausgebildete Fachkräfte haben hervorragende Karrierechancen und werden dringend benötigt, um die gesellschaftlichen Herausforderungen wie die Energiewende oder die Digitalisierung zu meistern." Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung.
Ein wichtiger Grund für die Kampagne ist sicher auch das aktuell eher stagnierende Interesse an dualen Ausbildungsstellen, dokumentierte von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Jahr 2022 in einem fact-sheet. Demnach sank die Zahl der jährlichen neuen Ausbildungsverträge von 2008 (616.300) bis 2022 (469.900) um 146.400. 63.200 gemeldete Ausbildungsplätze waren 2021 nicht besetzt; 24.600 Bewerber waren im selben Jahr unversorgt.
Produziert wurde die Kampagne von Lunik.
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