Seit der Antike steht Vanitas für Vergänglichkeit, Eitelkeit und Nichtigkeit – ein Thema, das heute aktueller denn je ist. In einer Welt, die von der Schnelllebigkeit und den digitalen Einflüssen der sozialen Medien geprägt ist, wird die Zerbrechlichkeit des Lebens immer deutlicher. Während uns soziale Netzwerke eine Art Unsterblichkeit vorgaukeln, greift die zeitgenössische Kunst diesen Widerspruch auf, sei es durch Trompe-l’oeil oder Konzeptkunst. Sie stellt dabei die Grenzen menschlicher Hybris in den Vordergrund. Krisen wie der Klimawandel, die Pandemie und politische Umbrüche schärfen unser Bewusstsein für die Vergänglichkeit und machen den Gedanken an Vanitas als modernes Stillleben oder performative Kunst noch relevanter.

Die Pop-up-Ausstellung VANITAS VOL II bringt diese Ideen auf spannende Weise zur Geltung. Vom 21. Februar bis 3. März 2025 zeigen die drei Kunsthändler BERNHEIMER CONTEMPORARY, VIOVENTI ART und MARCO PESARESE FINE ART in der GaGalerie im Münchner Schlachthofviertel Werke von insgesamt 12 Künstler:innen. Darunter sind Arbeiten von Jan Kuck, dessen Konzeptkunst philosophische Tiefe mit visueller Klarheit verbindet. Kucks Installationen, wie die beeindruckende Lichtarbeit *The Burning River* an der Münchner Isar, regen zum Nachdenken über existenzielle Fragen an. Mit seinen Neonschriften und interaktiven Projekten verwandelt er urbane Räume in Orte der Reflexion und des Dialogs.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Donnerstag, den 20. Februar 2025, ab 18.00 Uhr statt

Kommt vorbei, wenn die Galeristen und einige der Künstler selbst vor Ort sind!

Vernissage 18 bis 22 Uhr

Öffnungszeiten täglich 14 – 19 Uhr

Finissage Sonntag, 3.März ab 18 bis 21 Uhr

GaGalerie, Reifenstuelstr.14, München-Dreimühlenviertel