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Model Nais in 'Yorkshire Stroll' für das MOB Magazin - fotografiert von Simone SCHNEIDER c/o ANDREA HEBERGER
PHOTOGRAPHY · 04.08.2021

Model Nais in 'Yorkshire Stroll' für das MOB Magazin - fotografiert von Simone SCHNEIDER c/o ANDREA HEBERGER

In dieser Welt, aber nicht von dieser Welt - Für das von Simone SCHNEIDER c/o ANDREA HEBERGER fotografierte Editorial, das im Juni '21 in der Vol 15 des MOB Magazins aus Quebec, Kanada erschien, fertigte die Stylistin Irmela Schwengler eigens eine Reihe von Hüten an um sie mit minimalistischen Amish-Outfits zu kombinieren.

Die Amischen sind eine täuferisch-protestantische Glaubensgemeinschaft. Die Bezeichnung leitet sich vom Namen ihres Begründers Jakob Ammann (1644–1730) ab. Die Amischen haben ihre Wurzeln in der reformatorischen Täuferbewegung Mitteleuropas, vor allem der Schweiz und Süddeutschlands.

Gemeint sind oft die Amischen alter Ordnung - sie führen ein stark in der Landwirtschaft verwurzeltes Leben und sind bekannt dafür, dass sie bestimmte moderne Techniken ablehnen und Neuerungen nur nach sorgfältiger Prüfung der Auswirkungen übernehmen. Die Amischen legen großen Wert auf eine Familie mit klar vorgegebenen Geschlechterrollen, Gemeinschaft und Abgeschiedenheit von der Außenwelt. Wie andere täuferische Kirchen praktizieren die Amischen ausschließlich die Bekenntnistaufe und lehnen entsprechend der Bergpredigt Gewalt und das Schwören von Eiden ab.

Credits

Client
Mob Journal
Styling
Irmela Schwengler
Hair & Make-up
Sandra Schneider
Model
Nais W. c/o Elena Models

Mit dabei

Über ANDREA HEBERGER

Kannst du dir vorstellen, wie es in einer Bäckerei duftet? Frisches, warmes Brot, das jeden Raum erfüllt. Genau in dieser Welt bin ich aufgewachsen, in der Bäckerei meiner Eltern in Nürnberg, wo ich 1960 geboren wurde. Bevor ich in der Werbebranche landete, führte mich das Leben durch Innenarchitektur und ökologische Landwirtschaft. Ich habe eine der ersten Bio-Schäfereien mit Käserei in Franken gegründet. Vor einem völlig neuen Anfang hatte ich noch nie Angst.

1990 kam ich im Markt der Werbefotografie an und blieb. Fast drei Jahrzehnte lang leitete ich eine klassische Repräsentanzagentur, koordinierte tausende von Produktionen weltweit und baute langfristige Beziehungen zwischen Fotografen und Kunden auf.

Nach 27 Jahren stand ich kurz vor dem Burnout. Und dann, in dieser Stille, wurde mir etwas klar: Die Liebe zur Fotografie war noch da. Dieses Signal hat gereicht.

Seit 2018 tue ich das, wofür ich gemacht bin. Ich begleite eine kleine, sorgfältig ausgewählte Gruppe von Fotografen und visuellen Künstlern als strategische Sichtbarkeitspartnerin und Mentorin. Kein Kommissionsmodell, keine operative Akquise, sondern konsequente, kuratierte Präsenz im B2B-Werbemarkt und ehrliches Mentoring von jemandem, der diesen Markt von innen kennt.

In über 32 Jahren habe ich zwei Revolutionen in diesem Business erlebt. Die Digitalisierung der Fotografie hat alles verändert, und ich habe sie als Befreiung erlebt. Jetzt verändert Künstliche Intelligenz unseren Markt mit derselben Wucht, und ich spüre dieselbe Neugier wie damals. Ich helfe den Fotografen, mit denen ich arbeite, diese Entwicklung strategisch zu nutzen, ohne das zu verlieren, was ihre Arbeit unersetzbar macht: ihre visuelle Handschrift.

Was ich anbiete, ist nicht generiert. Es ist gelebt.

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