"„Diese Serie wurde in der Stadt Tulum im Bundesstaat Quintana Roo, Mexiko, aufgenommen. Viele kennen diesen Ort als touristisches Ziel - vor allem von US-Bürgern. Die Stadt wächst mit enormer Geschwindigkeit ohne die entsprechende Infrastruktur. Straßen werden kurzerhand durch Wälder geschlagen - die Zwischenräume werden für ökologisch schicke Wohnblocks abgeholzt. Das Leben geht weiter und die Einheimischen passen ihren Lebensstil an.
Der Name Kukulkan basiert auf dem Maya-Gott der Winde und ist eine Verbindung zu dem „Wind des Wandels“, den Tulum durchlebt. Mein Ziel war es, den Kontrast zwischen den neuen, modernen und touristischen Teilen und den meist armen und einfachen Einheimischen und Ureinwohnern aufzuzeigen.
Außerdem war es mir wichtig, die kräftigen Farben Mexikos in allen Bildern zu zeigen und einen Schwerpunkt auf die Komposition zu legen. Ich empfehle, beim Betrachten der Serie lateinamerikanische Musik zu hören, um wirklich eintauchen zu können.“ Felix Eisenmeier, Fotograf.
Tulum war ein Maya-Ort. Wegen des zunehmenden Tourismus haben sich seit den 1970er Jahren neben Mexikanern aus allen Landesteilen auch viele US-Amerikaner und Europäer angesiedelt. Sie betreiben zumeist Hotels, Restaurants und Handwerksbetriebe. Durch die wirtschaftliche Entwicklung der jüngeren Geschichte erfuhr Tulum einen raschen Bedeutungszuwachs, so dass die Stadt seit 2008 das Zentrum des neu gegründeten gleichnamigen Verwaltungsbezirks (Municipio Tulum) ist.
Im Dezember 2023 wurde der neue Flughafen Tulum eröffnet, der etwa 20 km westlich der Stadt liegt. Von ihm werden sowohl nationale als auch internationale Flugverbindungen angeboten.