Mit „HÔTEL NOIR II“ präsentiert der Berliner Fotograf J. Konrad Schmidt ein fotografisches Werk, das die Ästhetik des analogen Schwarz-Weiß-Films mit der Atmosphäre internationaler Grand Hotels und der Intimität weiblicher Begegnungen verbindet. Die Ausstellung in der Berliner Fotoinstitution Chaussee 36 lädt Besucher noch bis zum 4. April 2026 ein, in eine dunkle und zugleich sinnliche Bildwelt einzutauchen.
Als Hommage an weiblichen Erotismus eröffnet das Projekt Frauen einen geschützten Raum der Intimität und Freiheit, in dem sie ihre eigenen Fantasien erkunden und ausdrücken können. Seit 2010 fotografiert Schmidt anonyme Frauen ebenso wie professionelle Modelle in Städten wie London, Tokio, Los Angeles, Paris, Berlin und New York.
Gezeigt werden ausgewählte Bildsequenzen und Motive, die den charakteristischen visuellen Stil des Fotografen sichtbar machen. Die ikonografische Bildsprache entfaltet eine starke narrative Dichte und lässt zugleich Raum für individuelle Assoziationen. Prägnante Licht-Schatten-Kontraste erinnern an die Tradition des Film Noir.
Für das Projekt arbeitete Schmidt unter anderem mit Persönlichkeiten wie Kristina Vogel und Viktoria Modesta zusammen, deren Perspektiven auch Fragen von Inklusion und persönlicher Freiheit berühren. Auf diese Weise verbindet Schmidt künstlerische Arbeit mit seiner eigenen Lebensgeschichte und den Geschichten der Menschen, mit denen er arbeitet.