Geschichte neu erzählt ... - Das HOTEL TASCHENBERGPALAIS KEMPINSKI DRESDEN wurde aktuell grundlegend saniert und die Zimmer und Suiten und die öffentlichen Bereiche umgestaltet. Das schlossartige Palais wurde luxuriös, klassisch und elegant modernisiert, dem Anspruch der Gäste der Landeshauptstadt entsprechend.
Das einzigartige Ensemble HOTEL TASCHENBERGPALAIS KEMPINSKI DRESDEN wurde von Wolfgang STAHR c/o NERGER M&O fotografiert.
Ursprünglich 1995 eröffnet, setzte das traditionsreiche Grandhotel neue Maßstäbe in Sachen Service und Design - und das bis heute. Fast drei Jahrzehnte Luxus Hotellerie später wurde das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden im Februar 2024 nach einer umfangreichen Renovierung wiedereröffnet. Drei führende Architektur- und Designbüros wurden mit der Gestaltung, dem neuen Innendesign sowie den umfassenden Renovierungsarbeiten beauftragt, namentlich MH Studio Berlin, hp developments sowie TSSB architekten.
Interior-Designer Markus Hilzinger nahm bei der Renovierung das historische Erbe des Hotels geschickt auf und schaffte eine außergewöhnliche und einzigartige Symbiose aus Historie und moderner Eleganz. Sein Ziel war es, den traditionsreichen Charakter des Taschenbergpalais trotz Modernisierung zu erhalten und gleichzeitig höchsten Ansprüchen heutiger Hotelgäste gerecht zu werden.
“Das Kempinski Hotel Taschenberg Dresden ist sicher eines der schillerndsten Hotels im Deutschsprachigen Raum, denn welcher Ort verbindet Geschichte und Gastfreundschaft so gekonnt und elegant wie dieses Haus? Aus Liebe erbaut, von einem der kunstsinnigsten Herrscher der Barockzeit, der einmalige Kunstschätze sammelte aber unter anderem auch die erste europäische Porzellanmanufaktur launchte.” Markus Hilzinger, MH Studio Berlin
Als einzigartiges Ensemble wurde das Taschenberg Palais in Dresden ab 1705 einst durch den schillernden August den Starken füür die Gräfin von Cosel zwischen Schloss und Zwinger errichtet. Die Gräfin war neben Aurora von Königsmarck die bekannteste Mätresse Augusts des Starken. In den Kriegsjahren bis 1945 fast komplett zerstört, wurde mit Einbindung der noch vorhandenen Bauelemente das gesamte Carree für das Hotel im Jahr 1995 wiederhergestellt.
Nachdem die Gräfin Cosel 1713 bei August dem Starken in Ungnade gefallen und verbannt worden war, wurde das Palais der Mode 1715/1716 entsprechend teilweise orientalisch eingerichtet und erhielt den Namen „Türkisches Palais“. Der Bau wurde in den folgenden anderthalb Jahrhunderten mehrmals erweitert. Anna Constantia von Cosel starb am 31. März 1765 84-jährig auf der Burg Stolpen, wo sie ein halbes Jahrhundert lang gefangen gehalten wurde und nach ihrem Tod auch dort bestattet wurde.
Kempinski Hotels S.A. ist eine der ältesten europäischen Luxushotelgruppen, mit Wurzeln in Berlin und heutigem Sitz in Genf in der Schweiz. Sie ist eine Tochtergesellschaft der Kempinski AG in München, Deutschland. Die Hotelgruppe ist Gründungsmitglied des Hotelnetzwerkes Global Hotel Alliance (GHA). Größter Anteilseigner der AG sind die Scheichs von Bahrain.