Wir verraten euch jetzt ein kleines GoSee Geheimnis. Sowohl in unserem Kölner- als auch in unserem Londoner Büro faulenzen Katzen vor sich hin. Ja ihr habt richtig gehört, die flauschigen Miezen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Teams. Sie kommen und gehen wie es ihnen gerade passt, aber sie besuchen unsere Büros in regelmässigen Abständen um zu schauen was wir so treiben – so wie jede wichtige Führungskraft eben.
Als wir die stylischen Mo’woof und Mo’meow Luxus-Lederhalsbänder entdeckten, dachten wir also, dass wir die Katze jetzt endlich aus dem Sack lassen und unseren weniger bekannten Teammitgliedern zur Abwechslung mal das Rampenlicht überlassen. Viele unserer GoSee Leser haben sicherlich auch einen vierbeinigen Freund, der nichts gegen ein kleines modisches UPdate hätte, welches ein Leben lang halten kann.
Die Designerin Kathryn Leah Payne ist gebürtige Neuseeländerin und gründete ihr Premium-Lederaccessoires Label für Haustiere in 2012 in ihrer Heimat. Ihre gesamt Produktpalette – für Tiere und Menschen - wird in Handarbeit in einer Mischung aus traditionellen und modernen Verfahren hergestellt. Das Ergebnis: frische und gleichzeitig zeitlose Designs in feinster Lederqualität und mit hochwertigen Beschlägen. Alle Haustier-Designs werden liebevoll nach Maß angefertigt.
Es gibt so viele Accessoires mit wundervollen Namen zur Auswahl, aber der GoSee Redaktion gefiel das sehr filigran bearbeitete Lederhalsband namens The Koru King, inklusive lasergebranntem Maori Koru Detail, besonders gut.
Das Koru Design ist ein traditionelles spiralförmiges Symbol der Polynesischen Ureinwohner Neuseelands bzw. Maori, welches von einem sich aufrollenden Silberfarnwedel inspiriert ist. Dieser symbolisiert neues Leben, Wachstum, Kraft und Frieden – und ist somit die ideale Wahl um unsere hündische Kumpanen zu beschützen.
Die GoSee Katzenabteilung kann es allerdings kaum erwarten sich The Fat Cat zu krallen, einen erfrischend klobigen und verwegenen Punk-Kragen exklusiv für Katzen. Doch es dürfen sich nicht nur die Vierbeiner freuen: Kathryn stellt auch coole, mit Nieten und Totenköpfen besetzte Bubikragen aus Leder für’s Frauchen her, sowie rockige Armbänder für Jungs und Mädchen.
GoSee kontaktierte die begabte Designerin und stelle ihr ein paar Fragen – hier ist unser kurzes Interview...
Was hat dich inspiriert Mo'woof zu gründen?
Ich habe Hunde schon immer geliebt und als mein Partner und ich gemeinsam einen Hund adoptierten, frustrierte mich die mangelnde Auswahl an hochwertigen Hundehalsbändern und Leinen in Neuseeland. Da ich gelernte Designerin bin, lag es für mich nah meine eigene Kollektion zu entwerfen und zu produzieren – die Geburtsstunde von Mo’woof Collar Co. Bevor ich die Produkte auf den Markt brachte, recherchierte, beschaffte, designte und testete ich monatelang. Mein Qualitätsstandard ist sehr hoch, deshalb verwende ich für all meine Halsbänder und Leinen super haltbares und beständiges Sattlerei-Leder und ausschließlich solide Messing- oder Edelstahl Beschläge, die niemals rosten.
Was sind die beliebtesten Modelle und Rassen?
Ich denke die Kleintier-Halsbänder verkaufen sich am besten, The Green Eyed Monster, The Mini Heartbreaker, The Lolly Scramble und The Queen Of Hearts sind beliebt, aber ich verkaufe auch viele Halsbänder für mittelgroße Hunde wie z.B. The Vogue Nouveau und The Night Owl und natürlich individuelle Einzelanfertigungen für Kunden die sich etwas spezielles wünschen. Alle Mo’woof Stücke werden in meinem Christchurch Atelier hergestellt, wir produzieren alles in kompletter Handarbeit, vom Schneiden, Abkanten und Färben bis hin zum Brünieren. Ich habe sogar schon millimetergenau einzelne Nieten von Hand angesetzt.
Was ist der schrägste Auftrag den du jemals erhalten hast?
Ich habe eigentlich noch nie einen richtig schrägen Auftrag erhalten, aber ich muss mir of Witze darüber anhören, dass ich doch auch S/M Bedarf herstellen könnte – gar keine schlechte Idee ! Ich bin mir sicher, dass ich auch in der Branche Erfolg haben könnte, aber momentan ist noch nichts in der Richtung geplant.
Wann hast du mit Mo'meow angefangen?
Mo’meow Halsbänder entstanden nachdem viele meiner Freunde mir Anfragen für Katzenprodukte schickten. Scheinbar sind Leute entweder Hunde- oder Katzenliebhaber, daher wollte ich diese Quelle nicht unangezapft lassen – und hier in Neuseeland gibt es niemand anderen der so etwas macht.
Du stellst ja auch Halsbänder für wohltätige Zwecke her, kannst du uns da etwas mehr zu erzählen?
Ich bewundere und respektiere was Tierschutzvereine tun und wollte deswegen etwas beitragen, selbst wenn es sich nur um einen kleinen Betrag handelt. Ich habe gerade mein erstes Halsband für einen guten Zweck herausgebracht; 20% der Einnahmen gehen an ein örtliches Hundeheim und ich werde bald mehr „Charity Collars“ entwerfen.