Die Frage „Wie sieht Frieden aus?“ beantworten die Gewinnerfotos des Global Peace Photo Award in Budapest auf dem Madách Imre Platz. Der Wettbewerb würdigt Fotograf:innen, die in ihren Bildern die Bemühungen um eine friedliche Welt und die Suche nach Schönheit und Güte im Leben festhalten.
Im Rahmen des Festival La Gacilly-Baden Photo ist die Ausstellung mit dem Titel „What does Peace look like?“ nach Paris, Bergen, Rom, Münster, Ragun, Sharjah, Celje, Berlin und Bratislava in Budapest zu sehen. Der Fotowettbewerb findet seit nunmehr 13 Jahren statt. Die Jury wählt aus rund 22.000 Einsendungen aus bis zu 160 Ländern die Siegerfotos aus.
Die Fotos für diese Ausstellung wurden aus den Einsendungen zum Global Peace Photo Award kuratiert. Vertrteten sind u.a. Anhua Collective, Nicolas Asfouri, Jonathan Bachman, Anastasiya Bolshakova, Arthur Bondar, Stefan Boness, Anna Boyiazis, Renee Byer, Barbare Chikviladze, Maryam Firuzi, Emil Gataullin, Mohammad Golchin, Kakhaber Kalichava, Badru Sultan Katumba, Dune Laboile, Nora Lorek, Catalina Martin-Chico, Alex Masi, Marinka Masseus uvm.
Diese Ausstellung ist nicht nur schön, sondern auch lehrreich. Abgesehen davon, dass sie uns in ferne Welten entführt und individuelle Schicksale in großartig komponierten Bildern aufzeigt, bei denen wir wirklich nicht neugierig auf die Welt jenseits des Bildausschnitts sind, lehrt uns die Gesamtheit der Bilder, dass alle Menschen auf der Erde zusammengehören und dass es sich lohnt, auch auf der Suche nach individuellem Glück voneinander zu lernen.“ Mit diesen Worten eröffnete und würdigte der ehemaliger Gründungsdirektor des Mai Manó Hauses und Manager des Gemeinschafts-Fotoarchivs Fortepan András Török die Ausstellung.
Anschließend betonte Lois Lammerhuber, der den Award mit seiner Frau Silvia Lammerhuber und Werner Sobotka, dem Präsidenten der Fotografischen Gesellschaft (PHG), ins Leben gerufen hat und bis heute organisiert,  dass „Frieden nicht die Abwesenheit von Krieg ist, sondern etwas, das ich als erfolgreiches Leben bezeichnen möchte. Die eingereichten Fotos inspirieren uns jedes Jahr mit ihrer Kreativität und Leidenschaft aufs Neue, uns entschlossen für das Gute und den Frieden in der Welt einzusetzen.”
Der Global Peace Photo Award wird vom Verlag Edition Lammerhuber in enger Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Parlament, UNESCO, UNICEF Austria, Vereinigung der Parlamentsredakteurinnen und -redakteure, International Press Institute (IPI), World Press Photo Foundation, POY LATAM, LensCulture, APA – Austria Presse Agentur, Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) e.V., Photographischen Gesellschaft (PHG) und der Vienna Insurance Group organisiert.
Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Oktober 2025 auf dem Madách Imre Platz in Budapest zu sehen.