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MODEL / CASTING DIRECTOR · 11.07.2016

Brüderchen & Schwesterchen : ‪#‎IHATEJEFFSY‬ versus #‎ILOVEJEFFSY‬ Spot, HERMES App-Video, KERBHOLZ, ERLICH TEXTIL, EBAY und ein Film-Porträt des Kölner Schauspielers Eric

Warum hasst Sydney LaFaire Jeffsy so abgrundtief? Der böse Blick des Models aus der Kartei von brüderchen & schwesterchen kann einem ja schon ein wenig Angst machen! Im Video klärt sie uns dann auf: seitdem es Jeffsy gibt, hat ihr Freund nur noch ihn im Kopf und kaum noch Zeit und Augen für sie. YT Industries hat Jeffsy erfunden - "my one best friend I can go whereever I want". Jeffsy ist ein Mountainbike, das bei der Ausstattung keine Wünsche offen lässt. Der neue beste Buddy ihres Freundes, der für den Beziehungsfrust verantwortlich ist, gibt es ab jetzt! An der HATE-LOVE-Debatte auf Twitter, Instagram und Facebook mit den Hashtags ‪#‎IHATEJEFFSY‬ und ‪#‎ILOVEJEFFSY‬ haben sich inzwischen viele User beteiligt. Hate oder Love? Sydney hat sich schon entschieden! jeffsy.com

Produkte, die Menschen begleiten und zu denen man ein emotionales Verhältnis entwickelt - der Anspruch der Marke KERBHOLZ. Nachhaltige, qualitativ hochwertige Basic-Wäsche - die Idee hinter ERLICH TEXTIL. Hinter beiden Marken steht das Unternehmen Vorfreude GmbH aus Köln. Und eigentlich suchten die Kölner nicht unbedingt ein und dasselbe Männer-Model für die Shootings.... als sie allerdings Samis Bewerbungsvideo sahen war es um sie geschehen und Sami hatte beide Jobs. Fotografiert und gewohnt wurde in einer Villa, die für das Shooting kurzerhand gemietet wurde. Und Sonnenschein Sami überzeugte mit Uhren und Sonnenbrillen genauso wie in nachhaltiger Unterwäsche - und erzählte im Nachhinein begeistert von der Stimmung am Set. Von wegen Vorfreude ist die schönstge Freude ..... erlich-textil.de & kerbholz.com

„Ich kann gut nachempfinden, wie sich die Menschen, die im Moment aus anderen Ländern nach Deutschland kommen, hier fühlen müssen“, sagt Eric nachdenklich. Seit vielen Jahren arbeitet er als Model und Schauspieler, ist in beiden Bereichen sehr gefragt. Seine gute Laune ist ansteckend und man muss nicht lange fragen, wie er als Club-Animateur angekommen ist. In seiner „Lieblingsagentur“ brüderchen & schwesterchen eilt ihm auch der Ruf des fröhlichen Lebemanns aus Tennessee voraus.

Trotzdem wirkt er nachdenklich, wenn er über seine Kindheit spricht. „Mein Vater war beim Militär, wir sind ständig umgezogen: USA, Mexiko, Italien“. Die Eltern trennen sich später, doch auch mit dem neuen Freund der Mutter wird die Familie nicht sesshafter. Als Eric elf Jahre alt ist, zieht es die Patchworkfamilie nach Deutschland, genauer gesagt nach Kirchen. Eine Gemeinde mit weniger als 10.000 Einwohnern in der Nähe von Siegen über deren größte Attraktion Wikipedia schreibt: „Die bekannteste natürliche Sehenswürdigkeit in Kirchen ist der Druidenstein, ein Basaltfels (...)“. Man hat schnell ein Bild im Kopf, das Kirchen auf der Liste der Orte, die man noch bereisen möchte, nicht unter die Top 10 bringt. Für einen Teenager gibt es wahrscheinlich aufregendere Orte.

„Ich hatte anfangs wirklich Fluchtgedanken“, lacht Eric, „ich habe mich unheimlich schwer getan mit der Sprache und kam deshalb erstmal auf die Hauptschule. Deutsch klang für mich irgendwie röchelnd“. Auf der Schule findet sich eine Gruppe Jungs, „die auch nicht verstanden wurden“. Vor allem Türken und Italiener. Deshalb sei er an der Flüchtlingsdebatte emotional so beteiligt. „Hätte ich die Möglichkeit gehabt, englisches Fernsehen zu sehen, hätte ich es mir auch einfach gemacht“, gibt Eric zu. Kontakte zu den Einheimischen zu knüpfen habe er als sehr schwierig empfunden. Kann man kaum glauben, wenn man sich den Mann mit dem verschmitzten Lächeln, der vor Energie zu sprühen scheint, so ansieht.

Schon früh gilt seine große Leidenschaft der Schauspielerei. Mit sechs Jahren hat er seinen ersten Auftritt bei einer Theateraufführung in der Schule. „Ich habe einen verrückten Professor gespielt“, erinnert er sich „unter den Füßen hatte ich Luftpolsterfolie und die Leute haben laut gelacht“. In diesem Moment sei er sicher gewesen – „das willst Du wieder haben, das ist Dein Job“.

Er geht zur Berufsberatung des Arbeitsamtes in Kirchen. Schauspieler wolle er werden. Die Dame beim Arbeitsamt kräuselt die Lippe und druckt die Adressen einiger Privatschulen aus. Ob er noch Alternativen habe? Sport oder Psychologie vielleicht. Im Grunde hat er keinen Plan B. Er brennt für die Schauspielerei.

„Die privaten Schauspielschulen hätte ich mir nie leisten können, dann habe ich erst mal eine Ausbildung angefangen – aus Faulheit, nicht aus Interesse“, lacht er. Eric wird Industriekaufmann– „die schlimmste Zeit meines Lebens“. Ganz ernst meint er das nicht, aber die Zeit habe ihm gezeigt, wie unglücklich man werde, wenn man etwas gegen sein Naturell mache. „Ich saß neben älteren Menschen, die sich am liebsten über das Einkochen von Marmelade unterhalten haben“, sagt Eric und verdreht die Augen. Er zieht die Ausbildung durch und ist heilfroh, als er sein Zeugnis in der Hand hält. „Ich hatte keine Idee, was ich machen sollte, aber als Industriekaufmann zu arbeiten war definitiv nicht unter den möglichen Zukunftsplänen“. Wieder das Lachen, das ihn so viel jünger wirken lässt als 36.

Eric schreibt sich an der Uni für BWL ein, besucht nicht eine einzige Vorlesung. „Ich wollte selbständig sein und eigentlich wollte ich ja nichts anderes als Schauspieler werden“. Wo kann man als ungebundener, sportlicher Kerl mit Schauspieltalent arbeiten? Eric zieht es nach Spanien, in die Sonne. „Bei Sportanimation und den Abendshows für Clubgäste konnte ich meine Talente ausspielen“, sagt er. Er schafft es bis zum Teamleiter und in das Managementprogramm des Reiseveranstalters in der Schweiz.

Dort lernt er eine Deutsche kennen, der er von seinem großen Traum, Schauspieler zu werden, erzählt. „Sie kannte die Theaterakademie in Köln gut und hat mich überredet, dort hinzuschreiben“, erinnert er sich. Er belegt einen Workshop, den er von dem Geld, das er in Spanien verdient hat, zahlt. Der Workshop verändert sein ganzes Leben. „Mir ist wieder klargeworden, dass ich nichts anderes machen möchte“, sagt er und die Begeisterung ist ihm anzusehen. Die Akademie verzichtet auf die Aufnahmeprüfung und rät ihm zu der Ausbildung. 4 Jahre später hat er sich seinen Traum erfüllt. Köln ist inzwischen sein Wahlwohnort. Die Menschen seien viel offener und herzlicher, das Flair eher mediterran als deutsch.

„Ich bin irgendwie immer noch der verrückte Professor mit der knackenden Folie unter den Füßen“, sagt er grinsend. Geschichten erzählen, andere in eine neue Welt ziehen können. Das sei das Faszinierende an seinem Job.

„Das ist es auch, was mich am Modeln reizt“, sagt er. Das Wort gefalle ihm zwar nicht besonders, aber auch bei den Jobs, die er für brüderchen & schwesterchen mache, gehe es oft darum, eine Geschichte zu erzählen, eine Emotion zu schaffen und zu transportieren. „Ich kann beim Modeln ganz viel aus meiner Schauspielausbildung gebrauchen“, meint er. Ob das Bild bewegt oder unbewegt sei, spiele dabei gar nicht so eine große Rolle. Am liebsten spielt er bis heute die abgedrehten Typen. Wütende, verwirrte Männer oder auch mal ganz einfache Menschen. „Damit kann ich mich irgendwie leichter identifizieren als mit eitlen Personen, die vor allem schön aussehen wollen“.

Inzwischen hat er sich aber daran gewöhnt, manchmal nur wegen seines guten Aussehens gebucht zu werden. „Auch im Theater spiele ich jetzt schon mal den Helden“, überlegt er, „aber menschlich muss der Charakter, den ich darstelle, schon interessant sein“. Anfangs spielt er in mehr als zehn Theaterstücken pro Jahr mit, heute kann er bei seinen Engagements wählerischer sein. Auch Anfragen für Synchronisationen bekommt er heute häufiger. „Es darf nicht langweilig werden, ich kann mir viel vorstellen, zum Beispiel auch Regie. Nur Stillstand mag ich nicht“, sagt er. Nur noch ganz leicht ist der amerikanische Akzent zu hören.

Auch am Modeln reize ihn die immer neue Herausforderung. „Das ist wie eine Wundertüte“, sagt Eric. „Das erste Casting für brüderchen & schwesterchen war für den Hersteller eines Weichspülers“, erinnert er sich, „da bin ich mit frisch gewaschenen Haaren hin, die noch total nass waren.“ Der Kunde bucht Eric, bittet die Agentur aber, ihm auszurichten, er solle demnächst nicht mehr so viel Gel in die Haare schmieren, das gebe einen arroganten Look. Eric muss heftig lachen: „da merkt man, dass der erste Eindruck manchmal durchaus falsch sein kann und es auch auf optische Details ankommt“.

Für ihn ist es nicht schlimm, mal einen Job nicht zu bekommen. „Mir ist vor allem wichtig, dass ich mein Bestes gebe und ehrlich bin. Wenn man das sieht, bin ich zufrieden“. Bislang habe er das auch bei Jobs für die Werbung immer geschafft. Die Herausforderungen liebt er besonders. Shootings mit Tieren und Kindern, bei denen oft unvorhergesehene Dinge passierten, findet er besonders gut. Er selbst ist von seinem Erfolg als Model oft überrascht. „Ich war neulich bei einem Dreh, bei dem mein Backup besser aussah als ich“, staunt er und es wirkt nicht kokettierend.

Wie sehen die Pläne für die Zukunft aus? „Pläne mache ich ja sowieso nicht, aber vielleicht zieht es mich ja für kurze Zeit noch einmal zurück in die USA“, meint er. Deutsches Fernsehen könnte ihn auch interessieren, wenn das Projekt stimmt. Man könne nichts erzwingen, sondern müsse einfach wahrhaftig bleiben, dann brauche man keine festen Ziele. „Eigentlich habe ich mir meinen größten Wunsch schon erfüllt – ich kann von meinen Traumjobs leben“.

Fransenweste und Hippie-Blumenkranz im Haar - die Mode darf sich im Sommer auch gern mal an den Festivals orientieren! Ebay zeigt uns auf seiner Modeseite wie der Coachella - oder Hurricane - Look auch im Alltag funktioniert. Lässig, gemustert und vor allem bunt! Zum Nachstylen hoffen wir auf irgendwann einmal festivaltaugliches Sommerwetter.

Credits

Producer
Christian JacksPhilippe Waldecker
Styling
Solveig Viola
Hair
Charlotte Kuhrt
Model
Sydney LaFaire c/o Brüderchen & Schwesterchen GmbHEric c/o brüderchen & schwesterchenFlorence c/o brüderchen & schwesterchenSami c/o brüderchen & schwesterchenLea c/o brüderchen & schwesterchenAlexander c/o brüderchen & schwesterchen
Fotografie
Edzart Piltz

Über Brüderchen & Schwesterchen GmbH

Gesucht ist ein Model, das eine Botschaft vermittelt? Die Zielgruppe anspricht? Ein Produkt verkauft? Volltreffer! Seit 2006 pflegen wir als inhabergeführte Modelagentur am pulsierenden Standort Düsseldorf unser Portfolio mit einer Vielzahl individueller Gesichter, besonderer Charaktere und natürlichen Schönheiten - voller Leben und mit dem gewissen Extra für jedes individuelle Anliegen.

Wir stehen unseren Kunden als zuverlässiger Partner bei der Planung und Durchführung von Shootings, Drehs und Präsentationen zur Seite. Schnell, flexibel und unkompliziert besetzen wir nationale sowie internationale Kampagnen mit Models und Schauspielern und verleihen somit jeder Botschaft unserer Kunden das passende Gesicht. Professionelle Aufnahmen erleichtern die Wahl und zeigen jeden Einzelnen ganz natürlich und in all seiner Vielseitigkeit. Geht nicht gibt’s nicht - in einem starken Team sorgen wir dafür, dass von der Anfrage bis zum Abschluss eines Projekts alle Abläufe

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