Vom 6. bis 9. November 2025 öffnet die 58. ART COLOGNE ihre Tore - die älteste Kunstmesse der Welt und bis heute einer der wichtigsten Treffpunkte für Galerist:innen, Sammler:innen und Kunstliebhaber:innen. Director Daniel Hug blickt optimistisch auf die diesjährige Ausgabe: mehr junge Galerien, internationale Rückkehrer und spannende kuratorische Konzepte.
Daniel Hug, Director ART COLOGNE betont: „In einer zunehmend digitalen Welt bleibt das persönliche Treffen mit der Kunst und den Menschen dahinter unverzichtbar. Die ART COLOGNE ist dafür der ideale Ort.“ Für Hug geht es auf einer Kunstmesse nicht allein um die Vermittlung von Kunst, sondern vor allem um die persönliche Begegnung - mit den Werken, den Galerist:innen, Sammler:innen und Kurator:innen. „Das ist das Fundament einer guten Kunstmesse - und wird es auch in Zukunft bleiben“.
Im Bereich NEUMARKT wächst die Präsenz junger Galerien deutlich - ein Zeichen, dass die ART COLOGNE auch für die neue Generation internationaler Kunstschaffender relevant bleibt. Neben Klassikern der Nachkriegskunst, neuen Kooperationen im Sektor COLLABORATIONS und spannenden Sonderausstellungen – etwa zu „Klangwelten“ (LBBW) oder Charlotte Zander – bleibt die Messe ein Ort des Austauschs, der Inspiration und des gesellschaftlichen Dialogs.
Zudem beteiligen sich in diesem Jahr vermehrt Galerien aus Spanien, darunter die Galerie F2 aus Madrid und die Galerie Fermay aus Palma. Im Sektor COLLABORATIONS wird es außerdem einen mallorquinischen Gemeinschaftsstand geben, den drei Galerien bespielen werden. Galeria Baro, LaBibi + Reus und Xavier Fiol vom mallorquinischen Galerienverband Art Palma Contemporani. Dieser Verband ist Partner bei der neuen ART COLOGNE PALMA MALLORCA, die im April Premiere feiert.
Sprüth Magers setzt seine langjährige Präsenz auf der ART COLOGNE 2025 mit einer Gruppenpräsentation fort, die sowohl die tiefen Wurzeln der Galerie im Rheinland als auch ihre internationale Strahlkraft zeigt. Im Mittelpunkt stehen Künstler:innen, die aus der lebendigen rheinischen Szene hervorgegangen sind. Zentral für die Präsentation ist zudem die Düsseldorfer Fotoschule mit Bernd & Hilla Becher sowie ihren Schülern Thomas Ruff und Andreas Gursky. Gurskys neue Arbeit 'Thyssenkrupp, Duisburg' trifft hier auf eine großformatige Fotografie von Jean-Luc Mylayne. Ergänzt wird die Ausstellung durch Werke von George Condo – der bereits 1984 seine erste Einzelausstellung bei Monika Sprüth in Köln zeigte und derzeit im Musée d’Art Moderne de Paris gewürdigt wird – sowie Louise Lawler, Gala Porras-Kim, Hyun-Sook Song, Kara Walker und John Bock, dessen Arbeiten aktuell im Haus Mödrath bei Köln zu sehen sind.
Zudem präsentieren unsere Freunde vom Berliner DISTANZ Verlag spannende Kunstbücher. Neue Strömungen in der Kunst, Gender- und queere Theorien, Kollektivität, Nachhaltigkeit und Klimawandel, KI bilden nur einige diskursive Stränge des Verlagsprogramms.
Vor dem Messeeingang Süd wird eine Bronze-Skulptur von Stefan Strumbel als Sonderschau platziert, die von der Galerie Ruttkowski 68 präsentiert wird. Die Kunstvereine aus Nordrhein-Westfalen bespielen einen Gemeinschaftsstand, auf dem sie ihre Jahresgaben präsentieren.
Nur wenige Straßen von der Messe und den Galerien der Stadt entfernt liegt das Maison Marsil ein Boutique-Hotel, das seit Jahren Künstler:innen, Kurator:innen und Sammler:innen während der ART COLOGNE beherbergt. Das denkmalgeschützte Haus mit mediterranem Innenhof und urbanem Flair ist längst zu einem Treffpunkt der Kreativszene geworden – ein Ort, an dem Gespräche über Kunst oft bis spät in die Nacht weitergehen. In der Woche der ART COLOGNE freut sich das Team des Maison Marsil, viele bekannte Gesichter aus der internationalen Kunstwelt wiederzusehen – und neue Gäste zu begrüßen, die das Hotel als inspirierenden Rückzugsort zwischen Messehallen, Galerien und dem kulturellen Herz Kölns entdecken.