Hier zeigen wir Euch Paolo Pellegrins Strecke für das THE NEW YORK TIMES Magazin über den Krieg in der Ukraine. Hierfür bereiste der Welt-Fotograf das von einem schier übermächtigen Feind angegriffene Land mit Autor James Verini. Paolo Pellegrin zeigt uns mit seinen Fotos die unvorstellbare Zerstörung von Kulturlandschaft, von Heimat, von Hab und Gut. Und er zeigt uns das Gesicht der Menschen die es wagen zu widerstehen - er zeigt ihre Ängste, ihre Trauer, ihre Verluste, ihre Schmerzen.
THE NEW YORK TIMES schreibt : "In March and April, the photojournalist Paolo Pellegrin made a 4,000-mile journey through war-torn Ukraine with the writer James Verini for an article about Kharkiv, the city on the country’s eastern flank that has been devastated by Russian shelling. The stops along the way were grim. A shopping mall in a suburb of Kyiv, destroyed. A mother comforting a daughter with a bullet wound in a hospital. Mass graves in the town of Bucha. In Kharkiv, the men found a ghost town, where monuments and churches kept watch over empty streets."
"Those who had stayed behind were either in basements and subway stations,” so Paolo Pellegrin, “or in areas that they thought were less affected, even though everything was affected. Lines are often blurred in conflict areas — in Ukraine it felt even more so. There was this sense here that everything could have been hit," he said. "It was indiscriminate.”
Russlands schockierende Strategie auch Zivilisten ohne jegliche Rücksicht anzugreifen, war etwas, das Paolo Pellegrin in diesem Ausmaß in früheren Konflikten, über die er an Orten wie dem Irak, Afghanistan und dem Libanon berichtete, so noch nicht erlebt hatte.
Der weltberühmte Fotograf PAOLO PELLEGRIN hat mit seinen Arbeiten bereits 10 World Press Photo Awards gewonnen. Sein Buch „Des Oiseaux“ erschien letztes Jahr. Seine Arbeiten werden aktuell in der Gallerie d’Italia in Turin ausgestellt. NICHOLAS CASEY ist festangestellter Autor des New York Times Magazine.