Der Maler Sir Joshua Reynolds (1723-1792) war zu seiner Zeit eine grosse Nummer in der Londoner intellektuellen Gesellschaft.

Er verewigte das Who is Who seiner Zeit, nicht ohne metaphorische Anspielungen in seinen Bildern unterzubringen um die Qualitäten seiner Gegenüber noch hervorzuheben. Diese Idealisierung der Porträtierten kam bei den Auftraggebern nicht nur gut an - sie war ein Muss zu jener Zeit.

Ein Kunde war eitler als der andere und die einzig wahre Portrait-Malerei kam eh aus Italien oder Frankreich. Sir Joshua war so erfolgreich in seinem Metier das er es in 1768 bis zum ersten Vorsitzenden der neu gegründeten Royal Academy of Arts brachte.

Hier also die an sein Werk angelehnte Strecke von der für ihre Unterwasser-Fotografie berühmte Londoner Fotografin Zena HOLLOWAY. Die Bilder entstammen ihrem langfristigen Projekt, das sich vornehmlich den Gesichtern und Charakteren der Portraitierten widmet, und darüber hinaus - als Zena's freie Interpretation des Themas - Tiere in das Bild integriert.

"Having spent the last 20 years focusing completely on underwater photography www.zenaholloway.com these images represent something new, exciting - and most importantly ‘dry’ for a change." so Zenas gut gelaunter Kommentar.